Wirtschaft
Die Mallorquiner erwirtschaften eines der höchsten Pro-Kopf-Einkommen Spaniens. Haupteinkommensquelle ist mit 75 Prozent der Dienstleistungsbereich Tourismus gefolgt von der Bauindustrie mit rund 10 Prozent. Fast drei Viertel der Insel sind landwirtschaftliche Nutzflächen. Die Landwirtschaft stellt 11 Prozent der Arbeitsplätze der Insel, trägt aber nur 2,5 Prozent zum Bruttonationaleinkommen bei.
Daneben sind Bergbau (vor allem Marmorabbau), Leichtindustrie (Leder, Keramik, Imitationsperlen, Glas) sowie Fischerei bedeutende Wirtschaftszweige.
Tourismus
Vergangenheit und Gegenwart
Der Tourismus bildet das Rückgrat der balearischen wie auch der mallorquinischen Wirtschaft. 1960 besuchten rund 360.000 Besucher die Insel, 1970 waren es bereits mehr als 2 Millionen. Im Jahr 2007 kamen rund 9,91 Millionen Touristen, von denen etwa 35,8 % (3,548 Millionen) Deutsche, 23,2 % (2,3 Millionen) Briten und 21,6 % (2,14 Millionen) Festlandsspanier waren. Damit liegt die Insel deutlich vor der zweitwichtigsten Touristenregion Spaniens, Katalonien. Schweizer und Österreicher bildeten mit 2,3 % (230.700) bzw. 1,5 % (146.564) ebenfalls keinen geringen Anteil an den Touristen auf Mallorca.[14]
Entwicklung des Tourismus
Der Flughafen Son Sant Joan fertigte 2007 rund 23 Millionen Fluggäste ab, wovon 9,9 Millionen auf die touristischen Besucher der Insel entfallen. Damit reisten gut 98 % der Mallorca-Touristen mit dem Flugzeug an, nur 203.000 kamen per Schiff auf die Insel. Insgesamt stehen den Gästen rund 286.400 gemeldete Hotelbetten in 1.600 Hotelanlagen zur Verfügung [15] (die Dunkelziffer der nicht gemeldeten Betten wird nach Schätzungen mit rund 100.000 angenommen).
Die Mehrzahl der Touristen stammt aus Deutschland und Großbritannien. Geradezu zum Symbol für den deutschen Massentourismus, der jedoch weite Teile der Insel nicht berührt, ist der Ort S'Arenal geworden. Für den englischen Tourismus hat Magaluf eine ähnliche Bedeutung. Es gibt aber auch eine nicht geringe Zahl von Individualtouristen, die etwa in der Serra de Tramuntana wandern oder Rad fahren und etwa 35.000 ausländische Residenten, die sich auf Mallorca niedergelassen haben und sich zum Teil auch in die dortige Gesellschaft integrieren.
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